Hallo Peter,
wenn du das so genau nehmen willst, dann erklär ich dir mal was:
Es gibt beim Benziner schon einen Zündverzug. Man möchte ihn nicht haben, aber in dem Moment in dem es klopfende Verbrennung gibt, gibt es ihn. Und dann hängt das von den genannten Faktoren ab. Wenn du jetzt aber den Zündverzug betrachstest als die Zeit, die das Gemisch braucht, um vom Beginn der Flammbildung an durchzubrennen (so ist das beim Diesel übrigens auch!), dann gibt es ihn auch beim Ottomotor (abhängig auch vom Mischungsverhältnis, mager länger, fett kürzer). Oder wie ist das dann beim Direkteinspritzer?
Aber spielen wir jetzt Wortglaubereien oder geht es hier ums Thema?
Kompression und Verdichtung sind das gleiche, sonst müsste man Kompressionsdruck sagen, wenn wir es schon so genau nehmen.
Und dazwischen steht der dynamische Füllungsgrad, der von den Strömungen und der Thermodynamik abhängt (thema Resonanzen usw.)
Aber ich denke wir sind nicht hier, um irgendetwas zu beweisen, sondern um uns mit einem Thema auseinander zu setzen.
Klar kann man mal einen Fehler im Gedanken haben oder ähnliches, dann kann man den anderen aber höflich darauf hinweisen.
Wenn du der Ansicht bist, dass ich den Thread hier störe, dann sag es gleich direkt. Wir können derartige Sachen aber auch per PN klären.
Die Klopfsensoren habe ich in der Tat noch nicht gemessen (da sie bei mir ja defekt waren), würde ich aber gerne mal tun. Laut WIS reagieren die ab einem bestimmten Schwellenwert in der Spannung (Amlitude) des Ausschlags, bzw das Steuergerät. Ich denke, dass bei den Spannungen Störspannungen eine große Rolle spielen.
Ich habe auch nie behauptet, dass mein Vorschlag einfach wäre. Aber wenn es ein Problem ist, dass jemand einen Vorschlag macht, dann macht ja das ganze Forum keinen Sinn.
Grüße
Moritz