Hallo Leute,
ich hab jetzt eine Lösung für die kürzere Übersetzung gefunden und möchte die Infos kurz zusammenfassen:
Wegen der Haltbarkeit des Differentials bei 16V-Leistung kann man nur wieder ein Differential mit großen Tellerrädern (großes Gehäuse) verwenden. Außerdem wollte ich die Achswellen nicht austauschen ==> also ging nur ein Diffenetial mit hydraulischer Sperre. Da ich keine Hydraulikpumpe mehr eingebaut habe, hab ich die Zuleitung direkt am Differential gekappt und mit einem Blindstopfen verschlossen.
Differentiale der passenden Größe mit hydraulischer Sperre sind leider recht selten, zudem in der von mir gewünschten Übersetzung, z.B. im Evo2, Turbodiesel (dort aber meist ohne hydraulische Sperre). Abgesehen vom Deckel hinten am Differential passen auch Diff. aus verschiedenen 124er Modellen (z.B. 260E), Problem ist aber auch hier die meist nicht vorhandene hydr. Sperre.
Ich hab jetzt von einem Freund ein "halbes" Evo2 Diff. günstig bekommen (Vorderteil komplett neu gelagert mit dem zugehörigen Tellerrad). Den Rest muss ich von meinem alten Diff. umbauen lassen. Bei der Gelegenheit werden dann auch gleich die Reibbeläge und Dichtungen ausgetauscht.
Damit dürfte ich dann ein relativ neuwertiges Teil haben.
Als Fazit muss man sagen, es ist nicht einfach, für 16V ein Getriebe mit anderer Übersetzung zu bekommen (die aus dem 2.3l 16V passen meist auch nicht, da keine hydr. Sperre).
Zu beachten ist auch, dass man auf keinen Fall den Radsatz einer Übersetzung einfach in ein anderes Diff. umbauen kann. Das wird ab Werk exakt auf das zugehörige Gehäuse eingestellt. Das nachträgliche Einstellen ist nur mit viel Know-How und Spezialwerkzeug möglich (praktisch nicht machbar). Also Übersetzung auf jeden Fall im zugehörigen Gehäuse belassen, sonst wird man nicht glücklich.
Hoffentlich bringt die kürzere Übersetzung den erwünschten Effekt für die Rennstrecke. Vielleicht kann ich das ja beim 16V-Treffen in Hockenheim mal austesten.
Grüße aus Karlsruhe
Thomas






