von gagamehl » 25. Dez 2012, 15:05
Hi,
ich hab auch nen Automatik, deshalb bin ich ebenfalls etwas voreingenommen:
den Wartungsaufwand bzw. die mechanische Komplexität schätze ich bei Schalt- wie Automatik gleich ein:
- bei beiden sollte man das Öl hin und wieder wechseln, das wars... aber dazu können die Schaltwagenfahrer sicher noch mehr beitragen
Generell sind die im 16V verbauten Getriebe (Schalter wie Automat) mit Sicherheit keine Schwachstelle des 16V
Das Diff. oder gemäß Mercedesbezeichnung, Hinterachsmittelstück, ist definitiv eine Schwachstelle und wird durch den Automaten tendenziell eher geschont, d.h. die Ohren bleiben länger von Heulen verschont, wie Lude ja schon oben geschrieben hat. Fahren kann man allerdings auch mit einem verschlissenen Diff.
Du solltest dir aber im Klaren sein, dass die meisten DB Werkstätten mit dem 16V-Motor nix, aber auch gar nix anfangen können, auch wenn sie am Telefon angeben, seit 40 Jahren nur Mercedes zu machen. Das ist so meine Erfahrung hier in München...
Die 16V Technik ist in der Regel sehr standfest und zuverlässig. Kilometerleistungen von 300.000 (2,5/16V) bis 400.000km (2,3/16V) sind möglich, sofern das Auto regelmäßig gewartet und entsprechend materialschonend bewegt wurde.
Ansonsten achte auf Rost unter den Verbreiterungen, die Wagenheberaufnahmen sowie die Dichtung der Heckscheibe.
Manchmal dreht sich der Kilometerzähler rückwärts, aber das solls bei anderen Autos ja auch geben...
Gerne kommt auch jemand aus dem Forum zur Besichtigung mit, sobald du einen 16V im Auge hast... Einfach mal hier nachfragen... Das kann die eine Menge Wartungsbudget sparen
Viel Erfolg...
Manfred
Mitglied im 190E-16V Club e.V. Team-Moderation des w201-16v.de Forum
Alle elektronischen Bauteile arbeiten mit Rauch in ihrem Inneren , wenn der Rauch rauskommt , sind sie kaputt